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Podologie ist die nichtärztliche Heilkunde am Fuß. Die Podologie grenzt sich damit deutlich ab von der reinen Fußpflege, wie sie von Fußpflegern praktiziert wird. Die medizinische Fußbehandlung (Podologie) ist die präventive, therapeutische und rehabilitative Behandlung am gesunden, von Schädigungen bedrohten und/oder bereits geschädigtem Fuß.

Die Podologie-Ausbildung ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung. Die Ausbildung dauert in Vollzeit in der Regel zwei Jahre und in Teilzeit max. vier Jahre. Sie umfasst ca 2000 Stunden Theorie, 1000 Stunden Praktikas in der Dermatologie, Orthopädie, Orthopädieschuhmacher, Innere/Diabetologie sowie in der Podologie. Sie endet mit dem erfolgreichen Staatsexamen.

Seit Einführung des Podologengesetzes am 2. Januar 2002 ist die Berufsbezeichnung „Podologe“ geschützt. Nur wer die beschriebene Ausbildung mit Abschlussprüfung an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule absolviert hat, darf den Titel „Podologe“  führen.

 

Ein Großteil der Patienten beim Podologen leidet unter dem diabetischen Fußsyndrom - für sie ist der regelmäßige Besuch besonders wichtig.

Bei Diabetiker nimmt die Sehkraft im Laufe der Zeit oft stark ab, weshalb sie Veränderungen am Fuß oft gar nicht mehr sehen können.

Erschwerend kommt die für die Zuckerkrankheit typische, periphere Polyneuropathie hinzu – Nervenschädigungen, durch die der Patient Schmerzen, Brennen oder Kribbeln nicht mehr wahrnimmt. Auch Verletzungen an der Fußsohle, den Zehen, zwischen oder unter den Zehen sowie an den Nägeln  werden oft nicht wahrgenommen. Die Folge sind Entzündungen und schlecht heilende Wunden.